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Home Sonderthemen Bauen & Wohnen Erzeugt Strom und spendet Schatten
10:42 04.05.2018
Mit Extras wie einer integrierten LED-Beleuchtung für behagliche Abende im Garten lässt sich das Terrassendach weiter aufwerten. Foto: djd/www.solarcarporte.de

Bauen & Wohnen

04.05.2018

Die persönliche Stimmung meint: „Heute Abend grillen wir.“ Der Wetterbericht prophezeit: „Bleib' besser drinnen." Allzu oft macht das launische Wetter hierzulande den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Ein plötzlicher Regenguss oder ein Sommergewitter lassen die lang geplante Gartenparty dann buchstäblich ins Wasser fallen. Wer die freie Zeit im Grünen deutlich ausdehnen will, braucht über kurz oder lang ein festes Dach auf der Terrasse. Gut geschützt kann der Grillmeister auch bei Regenwetter die Kohlen anzünden. Und wenn an sommerlichen Tagen die Sonne allzu kräftig scheinen sollte, spendet das Dach den gewünschten Schatten. Besonders clever ist es, die Überdachung gleichzeitig mit Solarelementen auszurüsten: So gewinnt das Terrassendach auch noch umweltfreundliche Energie, die kostenfrei im Haushalt zur Verfügung steht.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Ein Solarterrassendach erzeugt selbst Strom – übrigens nicht nur bei greller Sonneneinstrahlung – und reduziert damit den Anteil an Energie, den die Bewohner aus dem öffentlichen Netz dazukaufen müssen. Das macht unabhängiger von Energieversorgern und von möglichen Preisschwankungen. Damit der eigene Solarstrom auch am Abend bei Dunkelheit noch zur Verfügung steht, empfehlen Experten laut Deutsche Journalisten Dienste (djd) zusätzlich die Anschaffung eines Energiespeichers. Wie eine Akkubatterie lädt sich der Speicher mit der selbst gewonnen Solarenergie auf und kann diese später wieder abgeben. Die Investition in die Verschönerung der Terrasse rechnet sich somit von selbst: Laut djd amortisiert sich durch die Stromeinsparung das Solarterrassendach nach eigenen Berechnungen innerhalb von zehn bis zwölf Jahren.

Neben der Energieerzeugung kommt es bei der Außengestaltung des Eigenheims natürlich auch auf die Optik an: Dazu stehen langlebige Aluminium- und Holzkonstruktionen zur Wahl, die sich in Design und Farbe der Architektur des Zuhauses anpassen lassen. Verbundsicherheitsglas mit einer Stärke von zehn Millimetern sorgt für die gewünschte Stabilität im Außenbereich. Ein weiterer Vorteil: Mit dem Witterungsschutz für die Terrasse verlängert sich gleichzeitig die Gartensaison bis weit in den Herbst hinein. Und auch für den Carport – mit direkter Auflademöglichkeit für das Hybrid- oder Elektrofahrzeug – sind die Solardächer geeignet.

Frühjahrscheck: Haus auf Schäden untersuchen

Wollen Besitzer größere Schäden am Haus verhindern, sollten sie im Frühjahr die Immobilie genau untersuchen. Denn aus scheinbaren Kleinigkeiten können größere Probleme entstehen, sagt der Bauherren-Schutzbund gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa. So lohnt es sich beispielsweise, fehlende oder kaputte Dachziegel umgehend zu ersetzen. Sonst kann durch diese Lücken Feuchtigkeit eindringen. Auch Verschmutzungen oder Moos an der Außenwand sollte man beseitigen – etwa die Fassade abwaschen. Denn darunter können sich Risse sowie abgeplatzter Putz verbergen. Kommen solche Schäden zum Vorschein, muss man sie schnell reparieren. Bei großflächigen Abnutzungen muss man unter Umständen die komplette Fassade renovieren, um schwerwiegende Feuchteschäden zu vermeiden.

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